Informationen zur IRONMAN 70.3 Serie

Allgemeines

Seit 2006 gibt es neben der bereits länger etablierten IRONMAN Serie mit Rennen über die IRONMAN-Distanz bzw. klassische Langdistanz zusätzlich die IRONMAN 70.3 Serie mit Rennen über die halbe IRONMAN-Distanz.
Zusammen mit der IRONMAN Serie bildet die IRONMAN 70.3 Serie die IRONMAN Triathlon Weltserie.

Distanzen / Teilstrecken

Die Teilstrecken bei IRONMAN 70.3 Rennen betragen
•  1,9 km (1,2 Meilen) Schwimmen
•  90 km (56 Meilen) Radfahren
•  21,1 km (13,1 Meilen) Laufen
Aufsummiert ergibt sich die Gesamtdistanz von 113 km, also 70,3 Meilen.

Anzahl der Rennen

Zurzeit umfasst die IRONMAN 70.3 Serie weltweit etwa 60 Rennen pro Jahr.

IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft

Höhepunkt der Rennserie ist die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft, die jedes Jahr Anfang September stattfindet. Sie ist das Gegenstück zum IRONMAN Hawaii. Von 2006 bis 2010 wurde das Rennen in Clearwater, Florida/USA ausgetragen; seit 2011 wechselt der Veranstaltungsort.

Qualifikation

Alterklassenathleten:
Alterklassenathleten können sich mit einer entsprechend guten Platzierung bei einem Rennen der IRONMAN 70.3 Serie direkt für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft qualifizieren.
Alterklassenathleten können sich außerdem direkt über eins von wenigen ausgwählten IRONMAN 70.3 Rennen für den IRONMAN Hawaii qualifizieren.

Profis:
Profis können sich seit Mitte August 2010 nicht mehr direkt, wie Altersklassenathleten, über einen bei einem IRONMAN 70.3 errungenen Startplatz für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft qualifizieren. Seit diesem Zeitpunkt werden mit Hilfe der sogenannten 70.3 Profi Rangliste (70.3-PR) von der WTC festgelegte Punkte für Platzierungen bei IRONMAN-70.3-Rennen vergeben. Bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft werden dann nur die bestplatzierten 50 männlichen und 35 weiblichen Profis zugelassen. Dadurch soll das Starterfeld der Profis reduziert und qualitativ aufgewertet werden.
Die Qualifikationsperiode beginnt und endet im Juli. Die Wertung wird jedes Jahr neu gestartet; gesammelte Punkte werden also nicht auf die nächste Qualifikationsperiode übertragen.
Im Rahmen der 70.3-PR werden die 5 IRONMAN-70.3-Rennen eines jeden Profis berücksichtigt, die die meisten Punkte eingebracht haben. Außerdem muss innerhalb der Qualifikationsperiode mindestens ein IRONMAN-70.3-Rennen – ausgenommen ist die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft – absolviert worden sein.
Die mit Stand Anfang Juli besten 40 Profi-Männer und 28 Profi-Frauen werden vorab für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft nominiert. Sollten einige von diesen nicht für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft melden, werden die entsprechenden Startplätze an die nächstplatzierten Profi-Männer und Profi-Frauen vergeben. Ende Juli werden werden weitere 10 bzw. 7 Startplätze auf die dann bestplatzierten, noch nicht qualifizieren Profi-Männer bzw. Profi-Frauen verteilt.
Ehemalige IRONMAN 70.3 Weltmeister haben erleichterte Qualifikationsbedingungen. Innerhalb von 5 Jahren nach ihrem letzten Sieg bei einer IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft brauchen sie sich nicht über die 70.3-PR zu qualifizieren. In diesem Zeitraum reicht das Absolvieren eines IRONMAN-70.3-Rennens während der jeweiligen Qualifikationsperiode, um weiterhin bei den Profis bei der IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft starten zu dürfen. Diese Startplätze werden nicht aus dem Gesamtkontingent der 50 bzw. 35 Startplätze vergeben. Sollten also ein oder mehrere ehemalige IRONMAN 70.3 Weltmeister innerhalb der zu nominierenden Plätze der Rangliste liegen, gibt es entsprechend viele Nachrücker.

» 70.3-PR-Reglement der WTC
» Aktueller Stand der 70.3-PR - MÄNNER
» Aktueller Stand der 70.3-PR - FRAUEN

Top-3 IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft

Jan Frodeno, IRONMAN 70.3 Weltmeister 2015.

© Frank Wechsel / spomedis

2016 in Mooloolaba, AUS

Männer
1. Tim Reed (AUS) 03:44:13
2. Sebastian Kienle (GER) 03:44:15
3. Ruedi Wild (SUI) 03:44:39
Frauen
1. Holly Lawrence (GBR) 04:09:11
2. Melissa Hauschildt (AUS) 04:11:08
3. Heather Wurtele (CAN) 04:13:35

2015 in Zell am See, AUT

Männer
1. Jan Frodeno (GER) 03:51:19
2. Sebastian Kienle (GER) 03:52:48
3. Javier Gomez (ESP) 03:55:05
Frauen
1. Daniela Ryf (SUI) 04:11:34
2. Heather Wurtele (CAN) 04:23:07
3. Anja Beranek (GER) 04:24:10

2014 in Mont-Tremblant, CAN

Männer
1. Javier Gomez (ESP) 03:41:30
2. Jan Frodeno (GER) 03:42:11
3. Tim Don (GBR) 03:44:38
Frauen
1. Daniela Ryf (SUI) 04:09:19
2. Jodie Swallow (GBR) 04:11:43
3. Heather Wurtele (CAN) 04:14:55

2013 in Henderson, Nevada/USA

Männer Frauen
1. Sebastian Kienle (GER) 03:54:02 1. Melissa Hauschildt (Rollison) (AUS) 04:20:07
2. Terenzo Bozzone (NZL) 03:56:06 2. Heather Jackson (USA) 04:25:19
3. Joe Gambles (GBR) 03:56:55 3. Annabel Luxford (AUS) 04:25:59

2012 in Henderson, Nevada/USA

Männer Frauen
1. Sebastian Kienle (GER) 03:54:35 1. Leanda Cave (GBR) 04:28:05
2. Craig Alexander (AUS) 03:55:36 2. Kelly Williamson (USA) 04:29:24
3. Bevan Docherty (NZL) 03:56:25 3. Heather Jackson (USA) 04:32:32

2011 in Henderson, Nevada/USA

Männer Frauen
1. Craig Alexander (AUS) 03:54:48 1. Melissa Rollison (AUS) 04:20:55
2. Chris Lieto (USA) 03:58:03 2. Karin Thürig (SUI) 04:26:52
3. Jeff Symonds (CAN) 03:58:42 3. Linsey Corbin (USA) 04:29:25

2010 in Clearwater, Florida/USA

Männer Frauen
1. Michael Raelert (GER) 3:41:19 1. Jodie Swallow (GBR) 4:06:28
2. Filip Ospaly (CZE) 3:42:56 2. Leanda Cave (GBR) 4:12:34
3. Timothy O'Donnell (USA) 3:44:18 3. Magali Tisseyre (CAN) 4:13:04

2009 in Clearwater, Florida/USA

Männer Frauen
1. Michael Raelert (GER) 3:34:04 1. Julie Dibens (GBR) 3:59:33
2. Daniel Fontana (ITA) 3:36:44 2. Mary Beth Ellis (USA) 4:03:49
3. Matthew Reed (USA) 3:37:50 3. Magali Tisseyre (CAN) 4:05:27

2008 in Clearwater, Florida/USA

Männer Frauen
1. Terenzo Bozzone (NZL) 3:40:10 1. Joanna Zeiger (USA) 4:02:49
2. Andreas Raelert (GER) 3:40:42 2. Mary Beth Ellis (USA) 4:04:07
3. Richie Cunningham (AUS) 3:41:47 3. Becky Lavelle (USA) 4:07:32

2007 in Clearwater, Florida/USA

Männer Frauen
1. Andy Potts (USA) 3:42:33 1. Mirinda Carfrae (AUS) 4:07:25
2. Oscar Galindez (ARG) 3:42:37 2. Samantha McGlone (CAN) 4:11:29
3. Andrew Johns (GBR) 3:43:11 3. Leanda Cave (GBR) 4:12:29

2006 in Clearwater, Florida/USA

Männer Frauen
1. Craig Alexander (AUS) 3:45:37 1. Samantha McGlone (CAN) 4:12:58
2. Simon Lessing (GBR) 3:47:25 2. Lisa Bentley (CAN) 4:14:30
3. Richie Cunningham (AUS) 3:49:17 3. Mirinda Carfrae (AUS) 4:16:44

IRONMAN Top-10-Konto

Wie viele Siege/Top-10-Platzierungen

hat: 

[ Nachname Athlet/-in ]

6er-tipp.de - Der Lottozahlengenerator
IRONMAN Ranglisten

Athleten mit den meisten...

IRONMAN Siegen:

16  VANHOENACKER, Marino (BEL)
14  BROWN, Cameron (NZL)
11  SCHILDKNECHT, Ronnie (SUI)
» Alle anzeigen

IRONMAN Top-10-Platzierungen:

79  VABROUSEK, Petr (CZE)
41  BROWN, Cameron (NZL)
40  SHORTIS, Jason (AUS)
» Alle anzeigen

Athletinnen mit den meisten...

IRONMAN Siegen:

20  NEWBY-FRASER, Paula (ZIM)
12  BAYLISS, Bella (GBR)
12  BOWDEN, Lori (CAN)
» Alle anzeigen

IRONMAN Top-10-Platzierungen:

38  BISCAY, Hillary (USA)
33  BAYLISS, Bella (GBR)
32  KELLER, Fernanda (BRA)
» Alle anzeigen

ANZEIGEN
DKMS - Jeder Einzelne Zählt
ZURÜCK SEITENANFANG